Das ist spannend. Man weiß nie ob es einfach durchkommt und zu hause nachverzollt wird oder 2 Monate in Frankfurt rumliegt auf dass man dann vom Zollamt wieder nach hause geschickt wird um die Anmeldung selber online vorzunehmen wobei einem 2 Hotlines zur Verfügung stehen - die eine kennt die Software, hat aber keine Ahnung vom Zolltarif, die andere hält es genau umgekehrt. Ich bin auch schon mal zu einer benachbarten Spedition geschickt worden, das war extrem skuril. Ob die von den Amerikanern sorgfältig angehefteten Papiere in Frankfurt bearbeitet oder ignoriert werden ist dabei reiner Zufall. (50-50%)
Viele Nordamerikanische Firmen exportieren gar nicht mehr in die EU, weder an Händler noch privat, weil sie sich mit der Bürokratie bzgl. Umsatzvorsteuerabzug überfordert sehen bzw. niemanden abstellen können/wollen der sich darüber auf dem Laufenden hält was die Europäer überhaupt von ihnen wollen. Dazu kommen Ausfuhrbeschränkungen auf U.S. Seite, Unbedenklichkeitszertifikate für Hühnerfedern, Strafzölle auf Boote etc.
So viel zum Thema "Vollkaskomentalität" von Bürgern die "zu viel vom Staat erwarten".
Als Privatkunde würde ich Bestellungen auf eigene Faust AUF JEDEN FALL MEIDEN wenn du nicht auf einen standardisierten Versandanbieter zurückgreifen kannst. Und wenn du dich wunderst warum etwas um die Hälfte teuerer ist - FRAG GAR NICHT ERST!