Mefofreund hat geschrieben: 5. Dez 2021, 18:09
Alter Falter,
da bin ich aber gespannt wie das funzt!?
...
Ich bin ja noch eine Antwort schuldig, besser spät als gar nicht.
Es konnten nur einige Tests erfolgen, da die „Rückenflosse“ verloren ging, ohne dass ich es bemerkte.
Sie saß eigentlich recht stramm, habe daher von innen alles mit Talkum gepudert. Nachdem die Cam im Wasser war, löste sich die „Röhre“ leichter von ihr. Theoretisch hätte sie nicht nach vorne herausrutschen können. Wie gesagt nur theoretisch, ich hätte besser eine Sicherung zum Einrasten vorsehen sollen.
Aber nun zu den Resultaten.
EFFZETT-Sprinter 9m; Angelschnur in der mittleren Öse:
Der Wobbler hat zu tun, die Cam unter Wasser zu ziehen. Dafür hat man einen steileren Winkel auf den Grund und Cam liegt stabil, ohne um die eigene Achse zu schwingen. Mit dem 80cm-Vorfach (Wobbler/Cam) wird die Cam aber etwas durchgeschüttelt.
In der mittleren Einhängung bekommt man die Cam mit leichten Wobblern kaum unter die Wasseroberfläche.
An der toten Rute bzw. beim Jiggen über Grund kommt die Rückenflosse voll zu Wirkung. Die Cam schwingt nicht mehr um die eigene Achse, nur auf kurzes Anziehen entstehen leichte „Nick-Bewegungen“ in der Strömungsrichtung. Wassertiefe 11m-12m.
Nach dem Verlust der Rückenflosse habe ich noch mal ein Rapala Scatter Rap Husky und die Angelschnur in der mittleren Öse getestet.
Um auf Tiefe zu kommen wurde nach ca. 3 m ein Paravan in die Angelschur eingehängt.
Auch in dieser Variation schwingt die Cam kaum um die eigene Achse. Dieses Schwingen hatte ich nur mit Gewichten, die unten mit der Cam starr verbunden waren, inklusiv dem Spydro - Gewichtshalter.
Fazit: Die Rückenflosse braucht man nur an der toten Rute bzw. beim Jiggen über Grund.
Aber seht selber …
https://youtu.be/XWP6f6JSryY
