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Re: Solo-Vermisst auf hoher See

Verfasst: 18. Mär 2013, 19:15
von nico_030
Hi@all!
Auch auf die Gefahr hin ausgelacht zu werden: mit dem SOT auf der Ostsee, so 500 m vom Ufer entfernt, das ganze bei 4 BFT und 50 cm Welle ... ist mir persönlich schon Abenteuer genug!
Vielleicht warst dort schon in größerer Gefahr als die Abenteurer um die es hier geht.
Kommt auf deine Erfahrung, Ausdauer, Ausrüstung, Selbstrettungstechniken usw. an.

Auf den vielen Kajak Angel Videos die ich voller Staunen in den letzten Tagen gesehen
habe, fehlte meist ein Ersatzpaddel.
Ist das Paddel weg oder gebrochen, wird es kompliziert. Ablandiger Wind, Tide/Ebbe Strömung
und ... wech. :wink:

In den 50ern ist Dr. Lindemann mit einem Klepperfaltboot über den Atlantik, seine Motivation
waren psychische Selbstversuche, erfand dann das autogene Training.

In den 30ern fuhr Oskar Speck mit dem Kanu von Ulm nach Australien.
Eigentlich war er nur auf Jobsuche in Zypern, hat dann aber nicht geklappt
und er fuhr halt noch "etwas" weiter. Mit einem Faltboot, ohne GPS, Satphone usw.

Im Augenblick umfährt Freya Südamerika, solo in einem See Kajak.
Sie hat schon Cape Horn umrundet und wird am Ende 3 Jahre unterwegs gewesen sein.

Es wird immer Menschen geben die etwas besonderes leisten wollen.

Mit dem SOT auf der Ostsee, so 500 m vom Ufer entfernt, das ganze bei 4 BFT und 50 cm Welle
ist doch gar nicht so schlecht.

jörg

Re: Solo-Vermisst auf hoher See

Verfasst: 19. Mär 2013, 08:28
von dauerschneider
ich schliess mich an . 4 BFT is für mich das zeichen zum aufbau des brandungsdreibeins. Von daher ist 4BFT auf der ostsee, helben kilometer raus schon echt abenteuerlich :cap:

Re: Solo-Vermisst auf hoher See

Verfasst: 19. Mär 2013, 08:57
von vatas-sohn
nico_030 hat geschrieben:....Im Augenblick umfährt Freya Südamerika, solo in einem See Kajak.
Sie hat schon Cape Horn umrundet und wird am Ende 3 Jahre unterwegs gewesen sein.....
Na kein Wunder, daß ich sie nicht erreiche! Aber sie ist eine sehr erfahrene Kanuten, obgleich die Passage um den Zipfel Südamerikas ausgesprochen schwierig ist. Na mal sehen, was sie erzählt und anschließend an Bildern parat hat- man darf wie immer gespannt sein!

Wen die Abenteuer von Freya Hoffmeister interessieren, kann ja hier mal ein wenig stöbern: Freya Hoffmeister :daumen:

Auf jeden Fall wünsche ich viel Freude an der Reise und möge sie wieder heil zurück kommen! :cap: