habe ich gerade gesehen.
https://web.de/magazine/wissen/natur-um ... e-35071752
Gruß Jörg

Naja an zu wenig Gülle liegt es sicher nicht.Klaus hat geschrieben: 10. Okt 2020, 14:11 Moin,
interessanter Bericht, jedoch ist anzumerken, umso mehr Berichte man liest/hört, oder auch sieht, umso mehr Fragen stellen sich.
Spontan fällt mir das Klagen der Fischer am Bodensee dazu ein. Man solle doch wieder mehr Gülle auf die Felder bringen, denn mit dem Fehlen der Gülle durch Verrieselung fehlt auch die Plantonbildung im Bodensee. Gut, nun ist der See schön klar für die Badenden, aber das Fehlen des trübenden Planktons ist das Aus für den Kleinfisch. Der Kleinfisch ist jedoch die Nahrung für den von Fischern begehrten Großfisch.
Ein gut informierter Angler wird wissen, Hechte, Barsche, Waller besetzt man nicht, man steuert ihr Vorhandensein über das Einbringen von Weißfischen.
Ein sehr gutes Beispiel liefert der Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Nie zuvor hat es im NOK so viele Zander gegeben wie heute. Man braucht es nicht lange zu hinterfragen, die eingeschleppte Schwarzmundgrundel bietet dem Zander Nahrung im Überfluß.
Übertrage ich nun meine Gedanken auf die Ostsee, auf Dorsch und Hering, erübrigt sich ein Hinterfragen, warum gehen die Bestände zurück? Diese Frage kann jedes Kind beantworten, sie gehen zurück, weil Dorsch und Hering nicht mehr genug Nahrung findet.
Folglich ist es flüssiger als Wasser, also überflüssig zu hinterfragen, welchen Salzgehalt ein Dorsch oder Hering zum Wohlfühlen benötigt.
Als Butsche hat mich mein Vater in den 1950iger Jahren oft mit auf die Ostsee zum Angel mitgenommen. Es waren sehr warme Sommer dabei, viele Fischerboote lagen um uns herum und hatten bestimmt wie wir einen guten Fang. Oft sind wir den Möwen gefolgt und haben viele große Makrelen gefangen.
Die Frage ist nicht: Warum wird der Dorsch und der Hering weniger. Die Frage sollte vielmehr sein: Warum ist in der Ostsee nicht mehr genügend Nahrung für Dorsch und Hering vorhanden?
Naja, wenn es so einfach wäre. Das Ganze ist ein komplexes Zusammenspiel von Nahrungsverfügbarkeit, Salzgehalt, Sauerstoffgehalt, Nährstoffbelastung und, und, und...Klaus hat geschrieben: 10. Okt 2020, 14:11 Übertrage ich nun meine Gedanken auf die Ostsee, auf Dorsch und Hering, erübrigt sich ein Hinterfragen, warum gehen die Bestände zurück? Diese Frage kann jedes Kind beantworten, sie gehen zurück, weil Dorsch und Hering nicht mehr genug Nahrung findet.
Folglich ist es flüssiger als Wasser, also überflüssig zu hinterfragen, welchen Salzgehalt ein Dorsch oder Hering zum Wohlfühlen benötigt.
Das klingt überhaupt nicht gut...mitch69 hat geschrieben: 14. Okt 2020, 15:54 Die Aussichten sind wirklich nicht gut:
https://idw-online.de/de/news755874
Der Ast wurde leider schon abgesägt.serious hat geschrieben: 15. Okt 2020, 07:49 Ob man jetzt bei der Festlegung der Fangquoten entsprechend reagiert? Bin skeptisch. Dabei sägt man sich den Ast ab, auf dem man sitzt.
Gruß Udo